Das war ja klar. Nach dem der fehlgeleitete junge Mann in Winnenden versuchte sich mit Waffengewalt Aufmerksamkeit zu verschaffen und dabei das Leben von 15 Menschen beendete, zeigen Politiker und Medien auf Killerspiele und USK. Und wieder wird gegen Spiele gewettert. Und just zeigt sich das bei der CDU/CSU ausgediente Furzsäcke sitzen, die trotz Ihres Doktortitels und dem MdB hinter Ihrem Namen zeigen das sie populistisch agieren, keine Ahnung von der Materie haben, dafür um so lauter schreien. Herr Dr. Hans-Peter Uhl, seines Zeichens Mitglied des deutschen Bundestages möchte gerne Spiele verbieten und versucht klar zu machen das die USK Ihrem Auftrag nicht gerecht wird.

Hätte der gute Mann vielleicht mal seine Kinder oder Enkel gefragt um was es sich bei Counter-Strike eigentlich handelt und wie die USK funktioniert, dann hätte er vielleicht seine Rede etwas qualifizierter gestalten können. Er hätte bemerkt das hier ganz eindeutig weder Spiele oder deren Hersteller noch die USK zur Verantwortung zu ziehen sind, sondern der Erziehungsstil der Eltern.

Aber anlässlich eines Amoklaufs kann man ja schon mal die Aufmerksamkeit auf sich ziehen und weg von den tatsächlichen Problemen des Landes. Allein die Nutzung des Wortes “Killerspiel” zeugt von purem Populismus!

Ein Grund mehr CDU/CSU nicht zu wählen.

Übrigens: Auf dem Rechner des Täters wurden wohl auch pornografische Inhalte gefunden – das interessiert anscheinend keinen! Vielleicht ist Tim K. ja deswegen durchgedreht weil seine Vorstellungen von Liebe und Frauen nie erfüllt wurden?! Exzessiver Pornokonsum soll ja auch schädlich sein. Komischerweise fordert Dr. Uhl MdB keine Novellierung der Pornoindustrie… Soll dabei doch bitte jeder denken was er mag!